Ihre Meinung ist gefragt

Ein Investor plant gegenüber dem Schenefelder Platz an der Altonaer Chaussee , einen Edeka Supermarkt sowie einen Getränkemarkt zu errichten. Die Politik ist zweigeteilt.

Die einen, SPD und Grüne, möchten mit einer Veränderungssperre den B-Plan 67 (Bebauungsplan) verhindern, dass hier ein Discounter gebaut wird und lieber die Fläche für Wohnungsbau nutzen. Die anderen, CDU und OfS, würden dem Bauvorhaben ( Discounter) wohl unterstützen.

Allerdings könnte sich hier ein Konflikt anbahnen, Denn, direkt hinter der neu gebauten Reihenhauszeilen an der Südseite, würde der Supermarkt mit seiner Ladezone angrenzen.

Wir, die Wählervereinigung Bürger für Bürger -BfB- , sind in diesem Fall das „Zünglein“ an der Waage. Stimmen wir ebenfalls für den Edeka-Markt, würde der Antrag von SPD und Grüne abgelehnt.

Die rechtliche Lage ist allerdings klar. Der B-Plan 67 hat Rechtskraft erlangt und würde erlauben, dass an der Altonaer Chaussee  ein Supermarkt gebaut werden darf.

Daher würden wir Ihre Meinung dazu hören, ob Supermarkt oder Wohnungsbau, um diese dann in unsere Entscheidung mit einfließen zu lassen. Dabei haben Sie zwei Möglichkeiten,

1. Sie können hier gleich eine Antwort hinterlassen oder

2. auf facebook kommentieren.

Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung und bedanken uns für Ihre Mühe.

Manfred Pfitzner BfB Fraktion

17 Gedanken zu „Ihre Meinung ist gefragt

  1. Pedyonline

    Schlechter Standort i.V.m. Wohnraum. Aus der Problematik Friedrich-Ebert-Straße sollte Schenefeld gelernt haben.

    Antworten
    1. Manfred Pfitzner Beitragsautor

      Sehr geehrte Damen und Herren,
      vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir werden am Wochenende Ihre Meinung mit in unsere Entscheidung aufnehmen.
      Mit freundlichen Grüßen
      BfB Schenefeld

      Antworten
    1. Manfred Pfitzner Beitragsautor

      Sehr geehrter Herr Wilken,
      vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir werden am Wochenende Ihre Meinung mit in unsere Entscheidung aufnehmen.
      Mit freundlichen Grüßen
      BfB Schenefeld

      Antworten
  2. Peter Schmidt-Kothen

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    gerne möchte ich ihnen meine Meinung
    mitteilen.
    Ich bin für mehr bezahlbaren Wohnraum in
    Schenefeld.
    Supermärkte haben wir genug.

    Mit freundlichen Grüßen
    Peter Schmidt-Kothen

    Antworten
    1. Manfred Pfitzner Beitragsautor

      Sehr geehrter Herr Schmidt-Kothen,
      vielen Dank für Ihren Kommentar.Wir werden am Wochenende Ihre Meinung mit in unsere Entscheidung aufnehmen.
      Mit freundlichen Grüßen
      BfB Schenefeld

      Antworten
    1. Manfred Pfitzner Beitragsautor

      Guten Tag Herr Blaschke,
      vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir werden Ihre Meinung mit in unsere Entscheidung aufnehmen.
      Mit freundlichen Grüßen
      BfB Schenefeld

      Antworten
  3. Max Hoppenstedt

    Ich denke, niemand kann dem Investor vorschreiben was er auf seinem Grundstück bauen will. Und wenn ein Unternehmen der Meinung ist, ein Supermarkt an dieser Stelle ist eine tolle Sache, so ist das deren unternehmerisches Risiko. Sollte die Politik den Supermarkt ablehnen, wird dort im Zweifel erst einmal nichts gebaut und der Urwald sich weiter ausbreiten (zur Freude der Grünen). Die Anwohner in den Häusern Lornsenstr. Ecke Schenefelder Platz haben Tag und Nacht den Verkehrslärm der Altonaer Chaussee. Ob da nun noch ein LKW pro Tag mehr zur Belieferung fährt oder nicht. In Hamburg sind solche Märkte teilweise Wand an Wand mit Wohnhäusern gebaut. Stört auch keinen. Und wer nicht bei Edeka kaufen möchte, kann es ja lassen. Meinen Segen haben sie.

    Antworten
    1. Manfred Pfitzner Beitragsautor

      Guten Tag Herr Hoppenstedt,
      vielen Dank für Ihren Kommentar.
      Mit freundlichen Grüßen
      BfB Schenefeld

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  4. Björn Venske

    Zum einen schafft ein neuer Supermarkt weitere Arbeitsplätze, er bringt Steuern, er belebt das Geschäft, er muß attraktiv sein, um in dieser Ecke zu überleben, wovon die Anwohner dieses Stadtbereiches profitieren werden. Und zum zweiten, muß die Stadt sich überlegen, ob sie die 20.000 er Marke überspringen möchte und solche Großprojekte wie Straßensanierungen selbst finanzieren muß. Wovon, wenn nicht genügend Einnahmen reinfließen? Erst, wenn ausreichend klein und Mittelständische Unternehmen vorhanden sind, sollte dieser Schritt gewagt werden. Pro Edeka

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  5. Thomas Meier

    Da in diesem Gebiet noch ca. 80 Einheiten an barrierefreien Wohnungen u.a. für Menschen mit Handicap /Senioren in Mehrfamilienhäusern entstehen sollen, wäre m. E. ein Vollsortimenter wie EDEKA sicherlich eine gute Ergänzung zu dem vorhandenen Discounter, da er fußläufig erreichbar ist. Der nächste Vollsortimenter ist entweder im Stadtzentrum oder in der Friedrich-Ebert-Allee. Dies erscheint mir für die künftigen Bewohner dann doch etwas zu weit entfernt. Dem der Presse zu entnehmende geplante Geschosswohnungsbau an dieser Stelle ist m.E. nicht der richtige Weg.

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    1. Manfred Pfitzner Beitragsautor

      Hallo Herr Meier,
      ein großes Dankeschön für Ihren Kommentar.
      Mit freundlichen Grüßen
      BfB Schenefeld

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  6. Heinz Grabert

    Die Darstellung des Sachverhaltes zu Beginn dieser Diskussion ist nicht ganz zutreffend: Zwar hat die 2. Änderung zum B 67 in 2010 Rechtskraft erlangt, die Grundstückseigentümer haben von der Genehmigung zum Bau eines Lebensmittelmarktes mit einer Fläche von bis zu 800 qm jedoch bisher keinen Gebrauch gemacht. Da inzwischen 7 Jahre vergangen sind, ist damit sozusagen das Recht erloschen. Nur darum konnten SPD und GRÜNE den Antrag auf Veränderungssperre stellen. Alles nachzulesen in der Beschlussvorlage der Verwaltung vom 25.4.17. Das Spiel beginnt also von vorn.

    Eines aber muss klar sein: Käme es tatsächlich zum Bau des Marktes, wird er nicht nur 800 qm groß sein, sondern 1.200 qm, weil keiner der REWEs, EDEKAs, Lidls etc. mehr neue Märkte unterhalb dieser Größe baut. Als nächster Schritt wird vom Investor dann ein Antrag auf Vergrößerung eingereicht, weil wegen der Gleichbehandlung (PENNY ein paar hundert Meter entfernt oder ALDI in der Friedrich-Ebert-Allee) doch EDEKA nicht schlechter behandelt werden kann. Dabei ist Schenefeld schon überdurchschnittlich mit Einkaufsmärkten ausgestattet, weit mehr als die Gemeinden um uns herum und auch deutlich mehr als der Bundesdurchschnitt.
    Daher bietet sich trotz des nicht zu bestreitenden Verkehrslärms Geschosswohnungsbau an, z.B. mit Dreifachverglasung. Wie das geht, kann man auf Hamburger Gebiet entlang der Luruper Hauptstraße sehen. Leerstand ist dort nicht erkennbar. Geschosswohnungsbau ist ein wesentlicher Schlüssel zu bezahlbarem Wohnungsbau. Da er innerhalb des Ortskerns nicht mehrheitsfähig ist, bleibt nur eine solche Gelegenheit. Die Frage ist daher: Noch ein Supermarkt oder besser zusätzlicher Wohnraum.

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    1. Manfred Pfitzner Beitragsautor

      Sehr geehrter Herr Grabert,
      vielen Dank für Ihren Kommentar.
      Mit freundlichem Gruß
      BfB Schenefeld

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