Hauchdünne Mehrheit für Blau Weiß

Am 28.09.2017 tagte die Schenefelder Ratsversammlung.  Es stand auch zur Debatte, ob der Verein das sogenannte Untergeschoss der Sporthalle sanieren, den Fitnessbereich erheblich zu vergrößern und den Festsaal betreiben darf. Es folgte eine lebhafte Diskussion, denn die Meinungen gingen weit auseinander, was sich in der Abstimmung wiederspiegelte und hätte nicht knapper ausfallen können. Denn mit nur einer Stimme mehr ( 14 ja gegen 13 Nein Stimmen )  erhielt Blau Weiß den Zuschlag.

Die BfB stimmte dagegen, genauso wie die gesammte Fraktion der SPD, zwei Mitglieder der GRÜNEN und ein Mitglied aus der CDU/FDP Fraktion. Für das Blau Weiß Vorhaben votierten        7 Mitglieder der CDU/FDP Fraktion, die drei Mitglieder der OfS Fraktion und von den sechs Mitglieder der GRÜNEN Fraktion, 4 Mitglieder.

In unserem Redebeitrag betonten wir ausdrücklich, dass die BfB die Leistung von Blau Weiß als vorbildlich schätzen und Blau Weiß ein wichtiger Partner für die Stadt Schenefeld sei. Hervorzuheben sei das Bestreben zur Integration und das fördern für das soziale Miteinander aller Mitglieder insbesondere für die jüngere Generation.  Und das soll und muss aus Sicht der BfB so erhalten bleiben und sei stets zu fördern. Die BfB versteht durchaus, dass Blau Weiß dem neuen Trend Fitness und deren Bedürfnisse gern nachkommen möchte, aber mit dem vorgelegten Konzept von Blau Weiß können wir das so nicht unterstützen. Die BfB hat für das Vorhaben erhebliche Bedenken und wollte Blau Weiß vor möglichen Schaden bewahren. Warum?

  • Keine Bankbürgschaft über 1.5 Millionen Euro durch die Stadt zugunsten für Blau Weiß
  • Im Zuge der Gleichstellung muss ein Sportverein für alle bisherigen Sportarten offen sein und kann diese Gruppen nicht ausgrenzen.
  • Mietefrei für 15 Jahre ist für die BfB ausgeschlossen. Dadurch entgehen der Stadt Einnahmen von ca. 360.000 Euro.
  • Die angestrebten Mitgliederzuwächse von derzeit 300 Mitglieder auf 700 sind nicht real. Bei Nichterreichen würde ein Teil der erhofften Finanzierung wegbrechen und Lücken für den Finanzplan für erhebliche Unterdeckungen sorgen.
  • Im vorgelgten Kostenplan von Blau Weiß klafft nach nur einem Jahr, ein Minus von mindestes 100.000 Euro
  • Sollte das Konzept inhaltlich als auch finanziell nicht aufgehen, liegt der Schaden im schlimmsten Fall bei der Stadt Schenefeld.
  • Anhand dieser Risiko- Ausgangslage- war es der BfB nicht möglich, unterstützend mitzuwirken. Es ist der BfB wichtig , Blau Weiß vor möglichen finanziellen Schaden an diesem großartigen Verein zu bewahren und abzuwenden.

Nachdem nun eine Entscheidung zu Gunsten für Blau Weiß 96 gefallen ist, hofft die BfB, dass  alles, was sich  der Verein Blau Weiß vorgenommen hat, auch in Erfüllung geht.

Manfred Pfitzner BfB Fraktion

 

 

Ihre Meinung ist gefragt

Ein Investor plant gegenüber dem Schenefelder Platz an der Altonaer Chaussee , einen Edeka Supermarkt sowie einen Getränkemarkt zu errichten. Die Politik ist zweigeteilt.

Die einen, SPD und Grüne, möchten mit einer Veränderungssperre den B-Plan 67 (Bebauungsplan) verhindern, dass hier ein Discounter gebaut wird und lieber die Fläche für Wohnungsbau nutzen. Die anderen, CDU und OfS, würden dem Bauvorhaben ( Discounter) wohl unterstützen.

Allerdings könnte sich hier ein Konflikt anbahnen, Denn, direkt hinter der neu gebauten Reihenhauszeilen an der Südseite, würde der Supermarkt mit seiner Ladezone angrenzen.

Wir, die Wählervereinigung Bürger für Bürger -BfB- , sind in diesem Fall das “Zünglein” an der Waage. Stimmen wir ebenfalls für den Edeka-Markt, würde der Antrag von SPD und Grüne abgelehnt.

Die rechtliche Lage ist allerdings klar. Der B-Plan 67 hat Rechtskraft erlangt und würde erlauben, dass an der Altonaer Chaussee  ein Supermarkt gebaut werden darf.

Daher würden wir Ihre Meinung dazu hören, ob Supermarkt oder Wohnungsbau, um diese dann in unsere Entscheidung mit einfließen zu lassen. Dabei haben Sie zwei Möglichkeiten,

1. Sie können hier gleich eine Antwort hinterlassen oder

2. auf facebook kommentieren.

Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung und bedanken uns für Ihre Mühe.

Manfred Pfitzner BfB Fraktion

Rotlichtblitzer

Die BfB Fraktion stellte einen Antrag, dass unter ” Luniezbrücke” bei der bestehenden Messanlage zusätzlich Messungen für Rotlichtsünder eingerichtet wird. Dieser Antrag wurde nun von der Kreis Busgeldstelle genehmigt und umgesetzt.

Warum?

In der Vergangenheit wurde häufig festgestellt, dass die Fahrzeugführer in Richtung Pinneberg auf der LSE  unterwegs sind, die Ampelanlage missachten und trotz Rot die Weiterfahrt fortsetzen. Hier ist die Fahrbahn zweispurig und kurze Zeit später folgt das Ortsausgangsschild, sodass viele Autofahrer aufs Gas treten und auch mal bei Dunkelgelb oder sogar bei Rot über die Fussgängerampel brausen. Dabei sei es in mehreren Fällen fast zu Unfällen gekommen. Dieser Fussgängerüberweg wird täglich nicht nur von vielen Schülerinnen und Schülern benutzt. Es ist daher dringend erforderlich die Sicherheit herzustellen. Dabei ist es für die BfB überhaupt nicht wichtig, dass sich der Kreis Pinneberg durch Rotlichtsündern bereichert, sondern wird sich die Umrüstung bei den Autofahren schnell herumsprechen und sich dementsprechend verhalten. Und eben nicht nicht wie ein Bürger aus Halstenbek meint, ” Aber was ist, wenn der Autofahrer das fest eingeplante Soll-Ergebnis von fünf Rotlichtsündern pro Woche nicht erreicht? Wer zahlt dann die Anschaffungskosten? ” In diesem Fall kann man nur mit dem Kopf schütteln, denn dieser Mann hat es überhaupt nicht verstanden. Wir würden uns sehr freuen, wenn keiner mehr bei Rot geblitzt wird. Diese Anschaffung ist für alle Fußgänger allemal wert und dient der Sicherheit!

Manfred Pfitzner BfB- Fraktion

Anwohner wollen eine Verkehrsentlastung an der Blankeneser Chaussee

Bei dieser Aktion, der neu gegründeten BI, geht es nicht ausschließlich um eine Temporeduzierung der Blankeneser Chaussee in eine 30iger Zone, beginnend vom Kykerweg, sondern hauptsächlich darum, den Durchgangsverkehr für den Schwerlastverkehr über den Osterbrooksweg abzuleiten.

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt hatte sich bereits mit dem Thema Tempo 30 im besagten Bereich beschäftigt und beschlossen, dieses auch umzusetzen. Allerdings ist nicht die Stadt Schenefeld das Umsetzende Organ, sondern die Straßenbauverwaltung des Landes Schleswig-Holstein/ Landesbetrieb Verkehr ( LBV ). Der Stadtplaner der Stadt Schenefeld ist in der jüngsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses aufgefordert worden, für die Umsetzung der Beschilderung zu sorgen, zumal der Stadt eine Genehmigung des LBV vorliegt. In diesem Zusammenhang ist unsere Feuerwehr mit dieser Entscheidung nicht zufrieden. Denn viele Kameraden der FFW kommen aus dem Dorf und hier besteht die Gefahr, bedingt durch die 30iger Zone, bei Einsätzen nicht rechtzeitig die Wache zu erreichen.

Anders sieht es mit einer Verkehrsentlastung im Bereich Blankeneser Chaussee aus. Richtig ist, dass es hier zu bestimmten Tageszeiten ein enormes Verkehrsaufkommen festgestellt wird. Grundsätzlich kann die BfB das Anliegen der Bürger verstehen, jedoch gilt für die BfB eine Gleichberechtigung für alle Bürger.

Was nützt es, hier den Verkehr zu entlasten und über den Osterbrooksweg in den Kreuzungsbereich Altonaer Chaussee/ LSE zu führen. In diesem Bereich wohnen ebenfalls viele Bürger, die jetzt schon mit einem sehr hohen Schwerlastverkehr konfrontiert sind, bedingt durch das Gewerbegebiet. Zusätzliche Belastungen kommen durch den Betriebshof der PVG, der stark zunehmende Verkehr zum XFEL Gelände. Wir fragen uns, warum muss nun zusätzlich der Verkehr aus der Blankeneser Chaussee in den jetzt schon ebenfalls sehr belasteten Osterbrooksweg geführt werden? Es geht hier nicht nach dem Prinzip: Bitte nicht bei mir, lieber bei den Anderen. Aber auch hier wohnen Bürger, auf die Rücksicht genommen werden muss.

Auch die Unterschriftenaktion der BI sagt letztlich gar nichts aus, denn die gleiche Aktion im Bereich Osterbrooksweg würde das gleiche Ergebnis ( Entlastung des Osterbrooksweg) erzielen.

Man soll hier keine neuen Probleme schaffen, sondern Probleme lösen.

In Schenefeld gibt es einige noch gravierende Verkehrsstandorte, wie im Bereich “Fünf Finger Kreuzung”, Kiebitzweg, Lornsenstraße, Friedrich-Ebert-Allee, mit einem noch viel höheren Verkehrsaufkommen.

Im Zuge der neuen Gestaltung des Stadtkerns hat die Politik beschlossen, eine Verkehrserhebung in Schenefeld durchzuführen. Das Ergebnis muss abgewartet werden um in weiter Beratungen und Planungen einzusteigen. Es ist jetzt schon erkennbar, dass es sehr schwierige Beratungen geben wird und nicht alle Betreffenden zufrieden sein werden.

Manfred Pfitzner BfB Fraktion

 

Ein großes Dankeschön

Ein großes Dankeschön gebührt dem “Noch-Wehrführer” der Freiwilligen Feuerwehr Schenefeld, Herrn Michael Schulz.

Michael Schulz hat diese verantwortungsvolle und arbeitsreiche Aufgabe mit Bravour gemeistert und übergibt die Verantwortung an seinen bisherigen Stellvertreter, Herrn Tomas Berens, am 1. Juli 2017. Herr Schulz wird weiterhin der Feuerwehr treu bleiben und mit Rat und Tat stets zur Seite stehen.

Herr Schulz hat in seiner 12jährigen Aufgabe als Wehrführer sich für die Belange der Feuerwehr verdient gemacht Die Zeitgemäße Ausstattung und immer einsatzbereite Feuerwehr war sein verpflichtendes Ziel. Keiner konnte ihn daran hindern, immer das Bestmögliche zu erreichen. Auch wenn es mit der Politik und Stadtverwaltung nicht immer einfach war. Leider mußte er sich mit Aussagen wie,  wir sind hier nicht bei : ” WÜNSCH DIR WAS”, auseinander setzen. Leider verstehen diese Menschen nicht, dass die Feuerwehr auch ihr Leben retten kann. Leben retten – das ist nur bei einer erstklassigen Ausstattung möglich. Erstklassigkeit ist der BfB immer sehr wichtig gewesen und wird sich in Zukunft nicht ändern.

Auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr ist der BfB etwas sehr positives aufgefallen. Der Zusammenhalt, Stimmung und Begeisterung unter den Kameradinnen und Kameraden hätten nicht besser sein können. Selbst der Kreiswehrführer lobte mit den Worten: ihr seid eine tolle junge Truppe. Auch das ist ein großer Verdienst vom scheidenden Wehrführer Michael Schulz.

Dem bisherigen stellvertretenen und jetzt neugewählten Wehrführer, Tomas Berens, wünscht die BfB ein immer glückliches Händchen und alles Gute. Die BfB ist sicher, dass auch, Tomas Berens, sich immer für eine moderne Feuerwehr stets einsetzen wird.

Während der Jahreshauptversammlung wurden auch ” Altgediente” geehrt. Darunter auch unser BfB Ratsherr, Denis Witte, für seine zwanzigjährige Zugehörigkeit bei der Feuerwehr.

Herzlichen Glückwunsch!

Manfred Pfitzner BfB Fraktion

Für Fragen und Anregungen offen

Die Schenefelder Wählervereinigung ” Bürger für Bürger” BfB, wünscht Ihnen ein gesundes, frohes und erfolgreiches Jahr 2017.

Die BfB nimmt diese Wünsche an alle Bürger für das neue Jahr zum Anlass, einmal zu hinterfragen, was aus Sicht der Schenefelder Bürgerinnen und Bürger, die BfB im vergangenem Jahr gut gemacht hat oder was sie noch hätte besser machen können.

Wie zum Beispiel:

  • Wie präsentiert sich die BfB nach außen in der Öffentlichkeit?
  • Setzt sich die BfB für alle Schenefelder Bürger ein?
  • Sind Sie mit der Arbeit der BfB in den Ausschüssen und der Ratsversammlung zufrieden?
  • Arbeitet die BfB zielorientiert?
  • Ist die BfB zum Erreichen der Ziele hartnäckig genug?
  • Wäre ein Neubau des Schulzentrums nicht sinnvoller gewesen, als die jetzigen Sanierungen?
  • Die Nachschulische Betreuung an den beiden Grundschulen darf nicht an Mehrkosten scheitern oder doch?
  • Landschaftsschutzgebiete dürfen nicht als Bauland ausgewiesen werden.
  • Was sind Ihre Wünsche, Ideen und Vorstellungen für das neue Jahr?

Liebe Bürgerinnen und Bürger, nehmen Sie sich ein wenig Zeit und beantworten bitte unsere Fragen. Die BfB freut sich auf Ihre Antworten und Anregungen und bedankt sich im Voraus für Ihre Mühe.

Manfred Pfitzner BfB Fraktion

 

 

 

Weihnachtsgrüße

…..Strahlend wie ein schöner Traum, steht vor uns der Weihnachtsbaum. Seht nur, wie sich goldenes Licht auf den zarten Kugeln bricht.

” Frohe Weihnacht” klingt es leise und ein Stern geht auf die Reise. Leuchtet hell vom Himmelszelt hinunter auf die ganze Welt…

Liebe Mitglieder, Freunde, Bekannte und sehr geehrte Damen und Herren,

die Weihnachtstage sind für viele von uns eine Zeit, in der wir uns am meisten wünschen, wieder Kind zu sein: wir erinnern uns alle gerne an die tiefe ursprüngliche Freude, die wir an diesem Fest hatten. Ich wünsche Ihnen, dass Sie während der Festtage ein bischen Kind sein können und fröhlich und gestärkt in das kommende Jahr gehen.

Der Jahresausklang ist eine spannende Zeit: Das Vergangene Revue passieren lassen und mit Neugier auf das Kommende blicken. Ich bedanke mich für die vielen erfolgreiche Momente in der Fraktionsarbeit, die ich mit Ihnen/ Euch erleben durfte und wünsche mir, dass im Jahr 2017 noch viel mehr solche positive Ereignisse dazu kommen mögen. Herzlichen Dank!

Ich wünsche Ihnen/ Euch und Familien eine besinnliche Weihnachtszeit mit vielen Geschenken. Genießen Sie die Feiertage und für 2017, Gesundheit und beruflichen Erfolg. Möge alles in Erfüllung gehen, was Sie sich vorgenommen haben.

Manfred Pfitzner  BfB Vorsitzender

Mitgestalten, Mitbestimmen, Verantwortung übernehmen

Das sind Begriffe für die Junge Generation in unserer Stadt Schenefeld.

Ja  genau, Du bist angesprochen. Mach mit in unserer Ratsfraktion, bestimme und gestalte Deine Zukunft in unserer Stadt. Was ist Dir aufgefallen, was kann noch besser gemacht werden? Deine Schulzeit ist noch nicht so lange vorbei, was könnte in der Schule Deiner Meinung nach noch besser gemacht werden, damit nachfolgende Schülerinnen und Schüler davon profitieren können? Deine Ideen und Vorschläge sind willkommen und können so in die Entscheidungsprozesse mit einfließen.

Wir haben festgestellt, dass das tägliche politische Geschehen überwiegend von Vertretern ausgeführt wird, die nicht mehr im Arbeitsprozess stehen. Es hat somit eine Überalterung stattgefunden. Auch bei uns in der BfB. Allerdings konnten wir in diesem Jahr fünf neue Mitglieder begrüßen, die nicht älter als 30 Jahre sind. Wir möchten, so unser Ziel, aber noch mehr junge BürgerInnen erreichen.

Deshalb starten wir durch, um auch Dich bei uns in der BfB zu begrüßen.

2018 finden die nächsten Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein statt. Dann wird auch in Schenefeld ein neues Stadtparlament gewählt. Deine Vorstellungen für Deine Zukunft und Ziele sollen dann mit in unser Wahlprogramm aufgenommen werden. Dazu benötigen wir Deine Hilfe. Vielleicht bist Du dann auch dabei, als gewählter Vertreter in der Ratsversammlung  (Stadtparlament)  oder als bürgerliches Mitglied in einem der sechs Ausschüsse oder in Arbeitsgruppen und Beiräten tätig. Dort hast Du selbstverständlich Rede-als auch Stimmrecht.

In der Satzung unserer Wählervereinigung- Bürger für Bürger- ( BfB) ist nachzulesen, dass wir eine bürgernahe Wählervereinigung sind. Unser verpflichtendes Ziel ist, die Mitbestimmung der Bürger für die zukünftige Entwicklung unserer Stadt, so nahe wie möglich in die politischen Entscheidungsfindungen einzubeziehen. Die hieraus resultierende Mitverantwortung ist unser angestrebtes Ziel.

Na, bist Du nun auf den Geschmack gekommen? Oder benötigst Du noch mehr Informationen, dann erhälst Du diese auf www.bfb-schenefeld.de oder Du bist als Gast zur nächsten Fraktionssitzung eingeladen. Also, ran an die Tasten. Schick uns einfach eine E-Mail an: manfred.pfitzner@web.de und los geht`s.

Viele Grüße und bis bald. Wir freuen uns auf Dich!

Manfred Pfitzner BfB Fraktion

 

Asbest….eine unendliche Geschichte

Panikmache, Stimmungsmache, Ängste schüren, Verärgerung, Kaputtgerede.

Das sind die jüngsten Vorwürfe, vor allem von den Grünen, aber auch aus der Verwaltung, dem  Fachbereich III Bauen.

Starker Tobak diese Vorwürfe, total unbegründet und zum Teil von den Grünen bewusst und vorsätzlich falsch behauptet!

Was ist passiert? Die BfB hatte nachgefragt, ob das Schulzentrum auf mögliche Asbestbelastungen untersucht worden sei. Erst danach wurden erst ernsthafte Untersuchungen durchgeführt. Die BfB stellte daraufhin einen Antrag an den Ausschuss für Bauen und Feuerwehr. In diesem Antrag, der leider von den anderen Fraktionen abglehnt wurde, wollte die BfB erreichen, dass, bevor viel Geld für die Sanierungen ausgegeben wird, zuerst das gesamte Schulzentrum zu beproben. Das hätte zum Vorteil, dass bei Feststellung  der Schäden in den Räumen, eine sogenannte Prioritäten-Liste erstellt werden könnte und diese nach Dringlichkeit abgearbeitet werden. Außerdem wäre unsere Lösung auch Kostengünstiger.So bleibt es, wie von den andren Fraktionen beschlossen, eine Beprobung immer erst Schritt für Schritt von drei Räumen. Was nützt es, wenn bereits Klassenräume saniert wurden und im Nachhinein doch festgestellt werden sollte, dass auf Grund erheblicher Schadstoffbelastungen, der gesamte sanierte Trackt abgerissen werden muss. Das halten wir  dann für eine Verschwendung von Steuergelder. Und eben nicht wie der Vorsitzende der Grünen behauptet, dass die BfB die Sanierungen für eine Verschwendung von Steuergelder hält. Diese Behauptung ist abenteuerlich, unglaublich, böse und dreist!

Tatsächlich wurden schon nach nur zwei Untersuchungen ( Gymnasium und Gemeinschaftsschule) gleich Asbestbefall im Teppichkleber festgestellt. Nach unseren Informationen gab es einen weiteren Asbestvorfall vor ca. fünf Jahren in der Gemeinschaftsschule, als bei Deckenbohrungen Asbest festgestellt wurde. Allerdings will der Fachbereichsleiter III Bauen erst im Rahmen seiner zeitlichen Möglichkeiten nachgehen. Wir meinen das ist fahrlässig! Leider fand außerdem unser Wunsch nach einem interfraktionellem Gespräch in den Klassenräumen der Gemeinschaftsschule, keine Resonanz bei den anderen Fraktionen.

In diesem Zusammenhang fragen wir uns allerdings, ob es einem Fachbereichsleiter zusteht, hier von Verärgerung  und Ängste schüren wie die BfB agiert zu sprechen. Nein! Denn jedem dürfte bewusst sein, wie gefährlich die Substanz Asbest ist. Wir müssen alle dafür Sorgen, dass eine gesundheitliche Gefährdung für Schüler und Lehrer ausgeschlossen werden muß!

Die Äußerungen von der CDU nehmen wir gelassen hin. Das sind Aussagen so nach Gutsherren Art, die wir kennen. Und von der OfS bleibt uns wieder mal nur ein Kopfschütteln übrig.

Muss hier gleich von Stimmungsmache und Panikmache gesprochen werden?

Manfred Pfitzner BfB Fraktion

 

 

 

Wieder einmal kein guter Tag für Schenefeld

Am 16. Juni tagten gleich zwei Ausschüsse im Rathaus.

1. Im Ausschuss für Bauen und Feuerwehr hatte die BfB einen Antrag zur Beratung eingereicht. Dieser Antrag wurde abgelehnt. In diesem Antrag ging es um die Sanierung am Schulzentrum. Es war geplant, immer erst drei Klassenzimmer vor einer Sanierung auf Schadstoffe zu überprüfen.

Wir haben eine andere Vorgehensweise in unseren Antrag vorgeschlagen. Nach unserer Auffassung muss zuerst das gesamte Schulzentrum auf mögliche Asbestbelastungen überprüft werden, bevor Millionen Euro in die Sanierung der Schule fließen. Es muss dabei zweifelsfrei feststehen, dass eine Schadstoffbelastung ausgeschlossen werden kann.

Schon bei der ersten Beprobung wurden in einem Klassenzimmer des Gymnasiums, Asbestrückstände festgestellt. Diese sollen nach Aussagen nicht Gesundheitsschädigend sein. Was werden die zukünftigen Beprobungen ans Tageslicht bringen? Was geschieht, falls große Befunde festgestellt werden? Droht wohl möglich ein Abriss?

Mit dieser Ablehnung unseres Antrages, wurde eindeutig verantwortungslos gegenüber Schüler und Lehrpersonal gehandelt!  Warum muss es plötzlich so schnell umgesetzt werden? Oder nur, weil es die GRÜNEN angeschoben haben und sich diese gute Tat später auf ihre Fahnen schreiben können? Wir meinen NEIN! Hier sollte und muss schon zu Beginn behutsam vorgegangen werden.

Letztlich hat unser Antrag doch etwas Gutes gebracht, trotz Ablehnung. Wir haben mit unserer Initiative erreicht, dass es jetzt viel ernster genommen wird als vorher.

Wir hoffen, dass die ablehnenden Parteien wie SPD, CDU, Grüne und natürlich die OfS, mit ihrer Einschätzung Recht behalten mögen.

2. Im Ausschuss für Finanzen stellte die BfB einen Antrag, den geplanten Funkmast der Vodafone nicht zuzustimmen. Dieser Funkmast sollte im Landschaftsschutzgebiet errichtet werden. Trotz der 126 Protest- Unterschriften der Anwohner, wurde unser Antrag durch SPD,CDU und OfS abgelehnt.

Bei einer durchgeführten Ortsbesichtigung wurde, ohne SPD, CDU und natürlich auch die OfS, den Vodafone-Repräsentanten vorgeschlagen, ihre Antennen/ Sendeanlagen statt auf einem separaten Funkmast, alternativ auf dem sich in der Nähe der Überlandleitungen installieren, wie dies ein Wettbewerber bereits getan hat. Dass diese Möglichkeit besteht, wurde nicht ausdrücklich verneint und nicht ernsthaft in Betracht gezogen. Demnach wäre es möglich.

Hier haben die genannten Parteien ihre Bürgerinnen und Bürger wieder einmal im Stich gelassen, hier wurde wieder bewiesen was diese Parteien von Bürgernähe halten, nämlich rein gar nichts!

Manfred Pfitzner, BfB Fraktion