Schulsanierung in Schenefeld- ohne Sinn und Verstand durchsetzen wollen

Am 01.03.2016 tagte der Ausschuss für Schule, Sport und Kultur. Einstimmig wurde der CDU Antrag entschieden, eine “ Lenkungsgruppe Schulentwicklung“ einzurichten. In dieser Lenkungsgruppe ist zu prüfen, ob es überhaupt ratsam erscheint, beide, Gymnasium und Gemeinschaftsschule, zu sanieren oder doch ein kompletter Neubau, wie von der BfB immer gefordert, mehr Sinn machen.

Am 03.03.2016 stellten nun die GRÜNEN einen Antrag für die Sanierungsmaßnahmen beider Schulen. Dieser Antrag soll nun am 17.03.2016 im Ausschuss Bauen und Feuerwehr beschlossen werden. Dazu können wir nur feststellen, dass die GRÜNEN mit ihren Antrag Steuergelder verschwenden und den Sinn und die Aufgabe von der Lenkungsgruppe nicht verstehen oder wollen.

Die BfB Schenefeld hat diesen CDU Antrag ebenso zugestimmt wie alle anderen Fraktionen auch, nachdem unser Antrag “ Die Verwaltung solle die Kosten für einen Schulneubau ermitteln“ leider abgelehnt wurde. In dieser Lenkungsgruppe gehen wir davon aus, dass es dazu kommen wird, die Kosten für einen Neubau ermittelt werden.

Das Schulzentrum ist 42 Jahre alt und in die “ Jahre“ gekommen. In den letzten Jahren ist ein großer Sanierungsstau entstanden. Die GRÜNEN wollen nun unter höchstem Druck die Sanierungen nachholen, wobei gerade die GRÜNEN , in der Vergangenheit, innovationen  im Schulzentrum blockierten. Bereits bei den Haushaltsplanungen für 2016  für Bauen und Feuerwehr im November 2015 teilte das Bauamt der Stadt Schenefeld mit, dass sie mit den Restbaumaßnahmen  aus 2015 und die im Haushalt 2016 geplanten Maßnahmen völlig ausgelastet sind. Nun sollen Gelder für ein neues Dach und Heizung zum Sommer 2016verschwendet werden. Weitere Gelder sollen, so die GRÜNEN, für die kommenden Jahre eingeplant werden, damit die Schule weiter saniert werden kann. Herr Schmitz von den GRÜNEN nannte eine Summe von rund 8 Mio. Euro. Diese genannte Summe ist aaber nur eine grobe, nichtssagende Schätzung. Wir fragen uns allerdings, was kommen an sanierungen in den nächsten 20 Jahren hinzu? Denn die Schule wird durch diese Flickschustereien  nicht jünger. Auch wir können nur schätzen, was für Sanierungen bereitgestellt werden müsste. Dabei kommen wir auf rund ca. 15 Millionen Euro. Nur dann ist das Schulzentrum 65 Jahre alt und ein Neubau wäre unabdingbar. Demnach kommen wir zu dem Ergebnis, dass ein Neubau auf lange Sicht das Preisgünstigste wäre. Außerdem entfallen Sanierungen für Jahrzehnte. Wenn es nun aus Sicht der GRÜNEN  eine sanierung geben sollte, wären wieder einmal 10 bis 15 Millionen Steuergelder verschwendet worden.

Aussage der GRÜNEN:

Für uns ist heute wichtig, dass es angegangen werden muss und das planvoll. Weiter wursteln, wie zuletzt vom Bauausschuss auf Antrag der CDU beschlossen, geht nicht mehr. Das, was jetzt im Bauausschuss beschlossen wurde, ist aus Sicht der GRÜNEN  Handeln ohne nachzudenken.

Weitere Aussagen der GRÜNEN:

Die Wettbewerbssituation mit dem benachbarten WoBo ist real und Schenefeld benötigt eine gute Antwort auf die Frage der Eltern “ warum sollen wir unsere Kinder in einer Schule in Schenefeld anmelden, deren Klassenräume in solch schlechtem Zustand sind, wenn nebenan in Halstenbek eine neue schöne Schule bereitsteht“. Mit dieser Aussage haben die Eltern absolut Recht. Das ist nicht mit den geplanten Sanierungsmaßnahem zu erreichen. Wir, die BfB , beharren weiter auf die Ermittlung der Kosten für einen Schulneubau oder nach dem Halstenbeker Modell, nachzulesen unter:

http://www.oepp-plattform.de/…/grund-und-gemeinschaftsschu…/

Denis Witte BfB Fraktion

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