Objektive Berichterstattung ? Eindeutig NEIN!

Betr.: Mehr Grün statt Tunnel vom 10.Febr. 2018

– Schenefelder Tageblatt-

In dem o.g. Bericht ist von dem Schenefelder Tageblatt nicht das wiedergegeben worden, wie es tatsächlich in der jüngsten Sitzung vom 8.Februar 2018 im Stadtentwicklungsausschuss, abgelaufen ist. Es wurden bewusst, wichtige Informationen den Lesern des SchenefelderTageblatts, nicht mitgeteilt.

Warum?

Es ist während der Sitzung zu einer hitzigen Auseinandersetzung zwischen mir, der Verwaltung und dem Ausschussvorsitzenden Schmitz ( GRÜNE ) gekommen. Was war geschehen?

Die BfB hatte zusammen mit den zwei Varianten ( Tunnel oder Trog-Lösung), die an dem Abend durch Fa.Dänekamp und Partner vorgestellt wurden, ebenfalls einen Vorschlag unterbreitet. Diesem wurde in einer der letzten Sitzungen des Ausschusses für Stadtentwicklung, parteiübergreifend zugestimmt und sollte ebenfalls in eine Machbarkeitsstudie einbezogen werden. Eingereicht wurden von der Verwaltung nur die Varianten 1 und 2, nicht aber der BfB Vorschlag! Die Verwaltung hat vorsätzlich und eigenmächtig gehandelt. Das habe ich in meinem Redebeitrag scharf kritisiert und mir eine kommunale Aufsichtsbeschwerde ausdrücklich vorbehalten. In diesem Zusammenhang habe ich aus den Erfahrungen heraus noch einmal deutlich gemacht, dass die Politik entscheidet und die Verwaltung die Entscheidungen der Politik umzusetzen hat und nicht umgekehrt, wie hier geschehen.

Darauf schaltete sich der Ausschussvorsitzende Schmitz ein und warf mir vor, die Verwaltung so scharf zu kritiseren. Herr Schmitz warf mir u.a. rüpelhaftes Verhalten vor, obwohl er selbst regelmäßig, nicht nur die Mitglieder des Ausschusses, sondern auch das eine oder andere mal Bürger, mit seiner beleidigenden Art niedermacht. Und insbesondere dann, wenn eine andere Meinung als seine oder der GRÜNEN vertreten wird. Nur der Ordnung halber weise ich darauf hin, dass ich durchaus in der Lage bin, sachlich aber bestimmend Kritik zu äußern. Und das habe ich in der Sitzung getan. Meine Kritik war mehr als berechtigt, die von anderen Teilnehmern der Sitzung bestätigt wurde.

Nun lese ich den Zeitungsbericht des Tageblatts und bin ein weiteres Mal überrascht, wie wieder einmal einseitig berichtet wurde. Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf Informationen und dabei ist auf Überparteilichkeit und Gleichbehandlung unbedingt zu achten. Nur mit Neutralität und Unabhängigkeit kann eine Berichterstattung ernst genommen werden.

Leider ist die Berichterstattung des Tageblatts nicht neutral und unabhängig, sondern einseitig und parteiisch.

Der BfB liegt ein Schreiben eines Bürgers vor, der dem Tageblatt genau dieses in seiner Mail vom 27.01.2018 mitgeteilt hat. Er schrieb unter anderem, dass das Tageblatt alles andere als neutral und überparteilich einzuordnen ist. Leider hat die Redaktion bislang keinen Wert daraufgelegt, auf das Schreiben zu antworten oder für eine Klarstellung zu sorgen!

Ich bitte die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt Schenefeld, an den öffentlichen Sitzungen teilzunehmen, sich zu interessieren und sich eine eigene Meinung zu bilden. Eine Presseveröffentlichung muss immer im öffentlichen Interesse liegen, vergleichen Sie selber.

PS. Diesen Leserbrief erhielt das Tageblatt am 12.2.2018. Bis heute ( 19.2.18)  ist er durch das SchenefelderTageblatt immer noch  nicht veröffentlicht worden.

Manfred Pfitzner BfB Fraktion

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