Unser Neujahrsempfang 2026: Demokratie, Bürgernähe und frischer Wind

Rund 70 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft folgten am 1. Februar unserer Einladung zum zweiten BfB-Neujahrsempfang im Jugend- und Kommunikationszentrum (JUKS).
Ein Vormittag, der gezeigt hat: Die BfB ist in Schenefeld angekommen; und wir haben noch viel vor.
Wir durften im JUKS wieder zahlreiche Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter begrüßen, darunter Vertreter lokaler Vereine und Verbände, der Freiwilligen Feuerwehr, des Demokratiebündnisses sowie befreundete Wählergemeinschaften aus Appen und Pinneberg. Dass so viele unserer Einladung gefolgt sind, freut uns sehr und bestärkt uns in unserer Arbeit.
Gemeinsam stärker: Vernetzung über die Stadtgrenzen
Unser Vorsitzender Roman Reinert begrüßte die Gäste gemeinsam mit unserem Ehren- und Fraktionsvorsitzenden Manfred Pfitzner. Roman betonte in seiner Rede einen Punkt, der uns als freie Wählervereinigung besonders wichtig ist: Da wir keine klassischen Parteistrukturen auf Kreis- und Landesebene haben, ist der direkte Austausch mit unseren Nachbarn umso wertvoller. Dass wir bereits an diesem Vormittag erste gemeinsame Themen und Problemstellungen mit den befreundeten Wählergemeinschaften identifizieren konnten, zeigt: Diese Vernetzung trägt Früchte.
Unser Einsatz für die demokratische Mitte
Ein zentrales Thema der Neujahrsrede war unser Engagement am „Demokratiestand" während der vergangenen Wahlkämpfe zur Europa- und Bundestagswahl. Unser Ziel war und ist es, die Menschen zu motivieren, ihr Kreuz in der politischen Mitte zu setzen. Extremismus, egal aus welcher Richtung, ist Gift für unsere Gesellschaft. Wir scheuen die inhaltliche Auseinandersetzung nicht, doch unser Ziel ist eine transparente Politik, die Frustration gar nicht erst entstehen lässt. Oder wie Roman es auf den Punkt brachte: Nah am Bürger, nicht von oben herab; die Ängste, Sorgen und Themen der Menschen ernst nehmen. Das ist unser Rezept gegen Politikverdrossenheit.
Unsere Themen im vergangenen Jahr
Manfred Pfitzner blickte auf ein aktives parlamentarisches Jahr zurück. Die BfB hat sich in der Stadtvertretung klar positioniert und wichtige Impulse gesetzt.
OParl:
Die Tür zu einer transparenten Stadt. Auf unseren Antrag hat Schenefeld die offene Schnittstelle OParl eingeführt. Damit schaffen wir die technische Grundlage dafür, dass alle öffentlichen Daten der Stadt aus den letzten 20 Jahren künftig modern und strukturiert zugänglich werden, für Bürgerinnen und Bürger, Verwaltung, Politik und Unternehmen gleichermaßen. Wer möchte, kann diese Daten in Zukunft sogar KI-gestützt auswerten. Mit diesem Antrag haben wir die Tür aufgeschlossen und die Infrastruktur für ein wirklich digitales Schenefeld auf den Weg gebracht.
AG Digitalisierung:
Leider vertragt, aber nicht vom Tisch. Unsere Initiative für eine fraktionsübergreifende Arbeitsgemeinschaft Digitalisierung wurde von allen Fraktionen außer der FDP skeptisch gesehen. Das ist bedauerlich, aber wir wissen: Die Schenefelderinnen und Schenefelder stehen hinter diesem Thema. Eine moderne, schnelle und innovative Stadt, das wünschen sich die Menschen. Wir werden hier nicht lockerlassen.
Parkraummanagement:
Das Konzept ist ein gemeinsamer Antrag aller Fraktionen. Was uns dabei besonders wichtig war: Wir sind als Fraktion aktiv auf die Bürgerinnen und Bürger zugegangen und haben das Thema über eine eigene Social-Media-Kampagne erklärt und nahbar gemacht. Politik verständlich kommunizieren, das gehört für uns dazu.
Tempo 30 in den Nachtstunden: Angesichts der dichten Besiedlung und des zunehmenden Verkehrs in Schenefeld haben wir uns klar für Tempo 30 in den Nachtstunden positioniert.
„Man nimmt uns wahr. Wir hören zu und bringen die Themen der Schenefelder direkt in das Rathaus", so Manfred. Diesen Anspruch nehmen wir mit ins neue Jahr.
2026: Raus in die Quartiere
Für das laufende Jahr haben wir uns vorgenommen, unsere Präsenz in den einzelnen Quartieren weiter zu verstärken. Die schon im Stadtbild bekannte BfB-Radtour wird ein fester Bestandteil davon bleiben, aber da kommt noch mehr. Wir wollen dorthin, wo die Menschen sind, und nicht darauf warten, dass sie zu uns kommen.
Neue Gesichter, frische Perspektiven
Ein Thema, das wir offen ansprechen: Wir sind aktuell noch zu männerlastig. Das wollen und werden wir ändern. Erste Erfolge zeichnen sich bereits ab: Mit Beate Grob Di Giorgi als neuem Fraktionsmitglied und unserer erst 21-jährigen Lara Brinkmann als jüngstem BfB-Mitglied setzen wir ein klares Zeichen für den Generationenwechsel. Wie Manfred es formulierte: „Junge Menschen haben einen frischen Blick auf die Stadtgestaltung, diese Perspektiven brauchen wir."
Ein gelungener Vormittag
Für den kulturellen Rahmen sorgte der „Schenefelder Erzähler" Frank Grünberg, der das Publikum mit humorvollen Kurzgeschichten bestens unterhielt. Bei Kartoffelsalat, Wiener Würstchen und dem legendären Butterkuchen der Konditorei „Kuchenfein" nutzten unsere Gäste die Gelegenheit zum Netzwerken und politischen Austausch in lockerer Atmosphäre.
Wir danken allen, die dabei waren, für einen wunderbaren Vormittag. Und an alle, die uns noch kennenlernen möchten: Wir freuen uns auf euch.
Die Wählervereinigung Bürger für Bürger (BfB) engagiert sich als unabhängige politische Kraft für die Belange der Schenefelder Bürgerinnen und Bürger. Wir setzen auf Transparenz, sachorientierte Lösungen und eine bürgernahe Kommunikation, abseits starrer Parteidoktrinen.
BfB informiert

Schenefeld 09.12.2025 Im Hauptausschuss am 09.12.2025 wurde unser gemeinsamer Antrag von BfB und FDP zur Einrichtung einer Arbeitsgruppe Digitalisierung zurückgestellt. Nicht, weil Digitalisierung abgelehnt wurde – sondern weil sie weiterhin vor allem als Pflichtaufgabe, Kostenfaktor oder Verwaltungsthema gesehen wird. In der Debatte dominierten Vermutungen, Unsicherheit und Abwehrreflexe: Kosten seien unklar. Der Nutzen nicht eindeutig. Digitalisierung sei Sache von Bund und Land. Oder man sei doch „schon transparent“. Diese Sicht greift zu kurz. Digitalisierung ist kein einzelnes Projekt und keine reine Gesetzesumsetzung. Sie ist ein Querschnittsthema, das Verwaltung, Politik, Stadtentwicklung, Bildung, Wirtschaft und Demokratie gleichermaßen betrifft. Politik ist vom Bürger gewählt, um die Zukunft der Stadt zu gestalten – nicht nur, um gesetzliche Mindestanforderungen abzuarbeiten. Zukunftsgestaltung setzt voraus, dass man sich gemeinsam über den Ist-Zustand und vor allem über den Soll-Zustand verständigt: Welche digitale Stadt wollen wir sein? Was soll Digitalisierung für Bürger konkret verbessern? Wo wollen wir Prioritäten setzen – und wo bewusst nicht? Wenn Digitalisierung ausschließlich auf das Umsetzen von Gesetzen reduziert wird, entsteht keine Vision, keine Strategie und kein Mehrwert für die Bürger – sondern reine Verwaltung. Viele andere Städte haben sich diese Fragen längst gestellt und daraus Digitalisierungsstrategien entwickelt: als Zielbild für ihre digitale Zukunft. Die Diskussion im Ausschuss hat gezeigt, dass es ein solches gemeinsames Zielbild für Schenefeld bislang nicht gibt – und offenbar auch noch kein gemeinsames Verständnis dafür, warum diese strategische Klärung wichtig wäre. Genau hier setzt unser Antrag an. Nicht als Kritik an der Verwaltung, sondern als Einladung zum gemeinsamen Denken: strukturiert, faktenbasiert und mit Blick auf die Bürger. Als Bürger für Bürger bleiben wir für euch dran. Wir machen Digitalisierung nicht für abstrakte Strukturen, sondern für die Menschen in Schenefeld – transparent, verständlich und zukunftsorientiert. Quelle: [1] Zeitungsartikel „Warten auf das digitale Schenefeld“, Schenefelder Tageblatt
Die BfB war am vierten Adventswochenende (Sa., 21.12.2024) ein letztes Mal in 2024 im Schenefelder Stadtzentrum präsent, um mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen - besonders zur transparenten Informationspolitik und der aktiven Vertretung von Bürgerinteressen in Ratsversammlung und Ausschüssen - bestärken uns in unserem Engagement. Viele Schenefelder erinnerten sich auch gerne an unseren erfolgreichen Weihnachtsmarktstand mit Bratkartoffeln und Spiegelei. Die durchweg konstruktiven Gespräche zeigen, dass unser Ansatz einer bürgernahen Politik geschätzt wird. Mit dieser Motivation starten wir ins Jahr 2025 und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Bürgern, anderen Parteien, der Stadtverwaltung sowie den örtlichen Vereinen und Unternehmen.

Im Rahmen einer vorweihnachtlichen Dankeschön-Aktion überreichte die BfB-Fraktion am 16. Dezember 2024 einen Präsentkorb an die Freiwillige Feuerwehr Schenefeld. Wehrführer Tomas Berens und sein Stellvertreter Björn Eggerstedt nahmen die Würdigung stellvertretend für alle Kameradinnen und Kameraden entgegen. "Ihre Bereitschaft, jederzeit für die Bürgerinnen und Bürger da zu sein, verdient unseren größten Respekt", betonte Manfred Pfitzner bei der Übergabe. "Sie sind die wahren Helden unserer Gemeinschaft - Sie helfen in der Not und retten Leben. Für alle Schenefelder ist es ein gutes Gefühl, sich auf ihre Feuerwehr verlassen zu können." Besonders hob der BfB-Vorsitzende auch das Verständnis der Familien hervor, die das zeitintensive Engagement ihrer Angehörigen mittragen. Die Wehrführung zeigte sich erfreut über die Anerkennung und versicherte, dass die Feuerwehr auch 2025 ihr Bestes geben wird, um die Sicherheit aller Schenefelder zu gewährleisten. Mit dieser Geste möchte die BfB den unermüdlichen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr würdigen, die an 365 Tagen im Jahr bei Wind und Wetter bereitsteht, um Leben und Eigentum der Schenefelder Bürger zu schützen.

BfB-Stand auf dem Schenefelder Weihnachtsmarkt ein voller Erfolg Der traditionelle Schenefelder Weihnachtsmarkt am 7. und 8. Dezember lockte wieder zahlreiche Besucher auf den Rathausplatz. Auch wir von der BfB Schenefeld waren mit einem Stand vertreten und konnten uns über einen außerordentlich erfolgreichen Marktverlauf freuen. Unser kulinarisches Angebot mit frischen Bratkartoffeln und Spiegeleiern erwies sich als echter Publikumsmagnet. Die winterlichen Getränke - vom klassischen Glühwein mit und ohne Schuss bis zum Kinderpunsch und heißer Schokolade - fanden ebenfalls großen Anklang bei den Besuchern. Die hohe Nachfrage übertraf sogar unsere Erwartungen, sodass wir am zweiten Markttag Eier nachbestellen mussten. Das trockene Wetter an beiden Markttagen begünstigte den starken Besucherzustrom, und am Ende des Weihnachtsmarktes konnten wir uns über einen kompletten Ausverkauf unseres Angebots freuen. Der direkte Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern in der vorweihnachtlichen Atmosphäre machte den Markt auch in diesem Jahr wieder zu einer wertvollen Gelegenheit, mit den Schenefeldern ins Gespräch zu kommen.






