von Jörg Christoffers
•
19. Februar 2026
Rund 70 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft folgten am 1. Februar unserer Einladung zum zweiten BfB-Neujahrsempfang im Jugend- und Kommunikationszentrum (JUKS). Ein Vormittag, der gezeigt hat: Die BfB ist in Schenefeld angekommen; und wir haben noch viel vor. Wir durften im JUKS wieder zahlreiche Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter begrüßen, darunter Vertreter lokaler Vereine und Verbände, der Freiwilligen Feuerwehr, des Demokratiebündnisses sowie befreundete Wählergemeinschaften aus Appen und Pinneberg. Dass so viele unserer Einladung gefolgt sind, freut uns sehr und bestärkt uns in unserer Arbeit. Gemeinsam stärker: Vernetzung über die Stadtgrenzen Unser Vorsitzender Roman Reinert begrüßte die Gäste gemeinsam mit unserem Ehren- und Fraktionsvorsitzenden Manfred Pfitzner. Roman betonte in seiner Rede einen Punkt, der uns als freie Wählervereinigung besonders wichtig ist: Da wir keine klassischen Parteistrukturen auf Kreis- und Landesebene haben, ist der direkte Austausch mit unseren Nachbarn umso wertvoller. Dass wir bereits an diesem Vormittag erste gemeinsame Themen und Problemstellungen mit den befreundeten Wählergemeinschaften identifizieren konnten, zeigt: Diese Vernetzung trägt Früchte. Unser Einsatz für die demokratische Mitte Ein zentrales Thema der Neujahrsrede war unser Engagement am „Demokratiestand" während der vergangenen Wahlkämpfe zur Europa- und Bundestagswahl. Unser Ziel war und ist es, die Menschen zu motivieren, ihr Kreuz in der politischen Mitte zu setzen. Extremismus, egal aus welcher Richtung, ist Gift für unsere Gesellschaft. Wir scheuen die inhaltliche Auseinandersetzung nicht, doch unser Ziel ist eine transparente Politik, die Frustration gar nicht erst entstehen lässt. Oder wie Roman es auf den Punkt brachte: Nah am Bürger, nicht von oben herab; die Ängste, Sorgen und Themen der Menschen ernst nehmen. Das ist unser Rezept gegen Politikverdrossenheit. Unsere Themen im vergangenen Jahr Manfred Pfitzner blickte auf ein aktives parlamentarisches Jahr zurück. Die BfB hat sich in der Stadtvertretung klar positioniert und wichtige Impulse gesetzt. OParl: Die Tür zu einer transparenten Stadt. Auf unseren Antrag hat Schenefeld die offene Schnittstelle OParl eingeführt. Damit schaffen wir die technische Grundlage dafür, dass alle öffentlichen Daten der Stadt aus den letzten 20 Jahren künftig modern und strukturiert zugänglich werden, für Bürgerinnen und Bürger, Verwaltung, Politik und Unternehmen gleichermaßen. Wer möchte, kann diese Daten in Zukunft sogar KI-gestützt auswerten. Mit diesem Antrag haben wir die Tür aufgeschlossen und die Infrastruktur für ein wirklich digitales Schenefeld auf den Weg gebracht. AG Digitalisierung: Leider vertragt, aber nicht vom Tisch. Unsere Initiative für eine fraktionsübergreifende Arbeitsgemeinschaft Digitalisierung wurde von allen Fraktionen außer der FDP skeptisch gesehen. Das ist bedauerlich, aber wir wissen: Die Schenefelderinnen und Schenefelder stehen hinter diesem Thema. Eine moderne, schnelle und innovative Stadt, das wünschen sich die Menschen. Wir werden hier nicht lockerlassen. Parkraummanagement: Das Konzept ist ein gemeinsamer Antrag aller Fraktionen. Was uns dabei besonders wichtig war: Wir sind als Fraktion aktiv auf die Bürgerinnen und Bürger zugegangen und haben das Thema über eine eigene Social-Media-Kampagne erklärt und nahbar gemacht. Politik verständlich kommunizieren, das gehört für uns dazu. Tempo 30 in den Nachtstunden: Angesichts der dichten Besiedlung und des zunehmenden Verkehrs in Schenefeld haben wir uns klar für Tempo 30 in den Nachtstunden positioniert. „ Man nimmt uns wahr. Wir hören zu und bringen die Themen der Schenefelder direkt in das Rathaus ", so Manfred. Diesen Anspruch nehmen wir mit ins neue Jahr. 2026: Raus in die Quartiere Für das laufende Jahr haben wir uns vorgenommen, unsere Präsenz in den einzelnen Quartieren weiter zu verstärken. Die schon im Stadtbild bekannte BfB-Radtour wird ein fester Bestandteil davon bleiben, aber da kommt noch mehr. Wir wollen dorthin, wo die Menschen sind, und nicht darauf warten, dass sie zu uns kommen. Neue Gesichter, frische Perspektiven Ein Thema, das wir offen ansprechen: Wir sind aktuell noch zu männerlastig. Das wollen und werden wir ändern. Erste Erfolge zeichnen sich bereits ab: Mit Beate Grob Di Giorgi als neuem Fraktionsmitglied und unserer erst 21-jährigen Lara Brinkmann als jüngstem BfB-Mitglied setzen wir ein klares Zeichen für den Generationenwechsel. Wie Manfred es formulierte: „ Junge Menschen haben einen frischen Blick auf die Stadtgestaltung, diese Perspektiven brauchen wir. " Ein gelungener Vormittag Für den kulturellen Rahmen sorgte der „Schenefelder Erzähler" Frank Grünberg, der das Publikum mit humorvollen Kurzgeschichten bestens unterhielt. Bei Kartoffelsalat, Wiener Würstchen und dem legendären Butterkuchen der Konditorei „Kuchenfein" nutzten unsere Gäste die Gelegenheit zum Netzwerken und politischen Austausch in lockerer Atmosphäre. Wir danken allen, die dabei waren, für einen wunderbaren Vormittag. Und an alle, die uns noch kennenlernen möchten: Wir freuen uns auf euch. Die Wählervereinigung Bürger für Bürger (BfB) engagiert sich als unabhängige politische Kraft für die Belange der Schenefelder Bürgerinnen und Bürger. Wir setzen auf Transparenz, sachorientierte Lösungen und eine bürgernahe Kommunikation, abseits starrer Parteidoktrinen. Der Zeitungsbericht des Schenefelder Boten hier .